Amtshaus
Museum
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Der Eingangsraum des Museums von der Halle aus zeigt, wie die Halle selbst, die originale unbemalte Holzbalkendecke mit den freiliegenden Balken und den eingeschobenen Füllungstafeln, die durch Stoßbretter rasterartig gegliedert sind.

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Neben einigen bemerkenswerten MöbelstückenBild vergrößern aus der Zeit um 1800 können Sie hier eine Sonderausstellung zu einer archäologischen Ausgrabung sehen, die im Auftrag des Landesamtes für Archäologie Halle im Jahre 1994 cirka 100 Meter südöstlich des Amtshauses, im Rahmen einer Notbergung durchgeführt wurde. Neben Glas und Keramikgefäßen aus dem Ende des 16. und dem Beginn des 17. Jahrhunderts sind besonders die bronzenen Kurzstiellöffel und die vergoldete Gürtelschließe aus der Renaissancezeit beachtenswert.
Ein kleines Modell ist der ehemaligen "Kolonie Zschernik" gewidmet. Sie befand sich bis zum Jahre 1958 cirka 6 Kilometer südöstlich von Annaburg in der "Annaburger Heide". Im 15. Jahrhundert als Pechhütte gegründet, bestand hier bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Wassermühle am "Neugraben".Bild vergrößern
Daneben gab es eine Försterei "Haidemühle", eine Försterei "Zschernik" und verschiedene Waldarbeitergehöfte.
Die Kolonie "Zschernik" war in den 20er Jahren häufiger Aufenthaltsort des Reichspräsidenten von Hindenburg, der hier seiner Jagdleidenschaft frönte und in der Einsamkeit Erholung fand.
Zur Geschichte des Amtshauses