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Pegelstände
der Elbe Hochwassersituation in der Verwaltungsgemeinschaft |
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26. August 2002, 15.00 Uhr Auf Weisung des Kultusministeriums Sachsen-Anhalt wird die Wiederaufnahme des Schulbetriebes im Landkreis Wittenberg ab Dienstag, den 27.08.2002 festgelegt. Dies betrifft nur die Schulen, die nicht unmittelbar hochwassergeschädigt bzw. durch Einsatzkräfte belegt sind. 26. August 2002, 14.45 Uhr In Groß Naundorf ist seit jetzt wieder Energie verfügbar. 24. August 2002 Abwasser ist in Bethau und Kolonie wieder nutzbar, Bethau wurde ans Stromnetz angeschschlossen. 23. August 2002, 17.00 Uhr Energie soll Samstag, spätestens Sonntag zugeschalten werden, wo noch nicht vorhanden. 23. August 2002, 14.40 Uhr Evakuierung für die Gemeinden Groß Naundorf und Bethau durch Landkreis Wittenberg aufgehoben. 23. August 2002, 12.00 Uhr Die Energieversorgung in Kolonie ist ab sofort wieder gewährleistet. 23. August 2002, 09.00 Uhr Um den vom Hochwasser betroffenen Bürgern unserer Region finanziell zu helfen wurden folgende Spendenkonten eingerichtet: Volksbank
Elsterland Sparkasse
Wittenberg Auszüge
aus den Pressemitteilungen der Ministerien Sachsen-Anhalt
23. August 2002, 06.30 Uhr Die Lage in den Gemeinden Groß Naundorf/Kolonie und Bethau hat sich weiter verbessert. 22. August 2002 Die Verwaltungsgemeinschaft Annaburg mit den durch das Hochwasser erfaßten Orten Bethau, Groß Naundorf/Kolonie erhält Hilfe aus der Partnerstadt Verl (NRW). Neunzehn Feuerwehrleute der Löschzüge Verl und Kaunitz sind mit Tauchpumpen, Notstromaggregaten, Hochdruckreinigern, Schaufeln und Besen angereist um die durch das Wasser entstandenen Schäden und Gefahren zu beseitigen. Die Arbeiten werdem im Zusammenwirken mit den Wehren der VG ausgeführt. Der
Betrieb der Kindertagesstätte Annaburg wurde wieder aufgenommen.
Die Kinder der vom Hochwasser betroffenen Gemeinden können ihre Kinder
bis auf weiteres in Annaburg unterbringen. 21. August 2002, 18.00 Uhr Der
Kreisverband Wittenberg des Deutschen Roten Kreuzes richtet mit Unterstützung
des Porzellanwerkes Annaburg und des Herrn Mario Alt in Annaburg und in
Rehain, Dorfstr. 9 Zwischenlager für Sachspenden aus der Bevölkerung
ein. 21. August 2002, 11.45 Uhr Evakuierung für die Stadt Annaburg durch Landkreis Wittenberg aufgehoben. Information von DRK Kreisverband Wittenberg e.V. In der Außenstelle des Deutschen Roten Kreuzes in Jessen in der Hospitalstraße werden ab heute Bargeldhilfen an betroffene Bürger, denen es nicht möglich war, bei der Evakuierung genügend Sachen und Lebensmittel einzupacken bzw. die auch keine Scheck-Karte bei sich haben, um sich lebensnotwendige Sachen zu kaufen, ausgezahlt. 21. August 2002, 06.00 Uhr Die Orte Bethau, Groß Naundorf und Kolonie stehen unter Wasser. Die Pegelstände verlaufen von Bethau mit schätzungsweise 60 cm fallend bis Kolonie mit ca. 20 cm. Die Energieversorgung der Orte ist ausgefallen und wird bis auf weiteres nicht gewährleistet. In der Mehrzweckhalle Holzdorf als Evakuierungsort halten sich vorübergehend viele Bürger u. a. der Orte Prettin, Axien, Bethau, Groß Naundorf, Kolonie und Annaburg auf. Am heutigen Vormittag wird beraten ob die Evakuierung für Annaburg aufgehoben werden kann. Mit einer Entscheidung ist bis Mittag zu rechnen. 21. August 2002 Anträge auf Soforthilfe (500,- EUR je Person, max. 2000,- EUR je Haushalt) sind bei der Stadtverwaltung Annaburg erhältlich. 20. August 2002, 06.40 Uhr Das
Wasser ist auf den Feldern westlich der Bahnlinie Annaburg-Jessen und
nördlich von Gertrudshof auf Höhe Grabo-Purzien teilweise bis
auf ca. 80 cm gestiegen. 20. August 2002, 05.30 Uhr Das
Wasser ist auf den Feldern westlich der Bahnlinie Annaburg-Jessen und
nördlich von Gertrudshof auf Höhe Grabo-Purzien teilweise bis
auf ca. 80 cm gestiegen. 20. August 2002, 03.30 Uhr Von
Annaburg aus ist Jessen zur Zeit nur noch über Schweinitz (L 113)
zu erreichen. Die Landesstraße L 116 ist ab Kreuzung mit Bahnlinie
Annaburg-Jessen nicht mehr befahrbar. Gertrudshof ist von Annaburg aus
noch erreichbar. 20. August 2002, 02.00 Uhr Durch
hohen Wasseranstieg im Raum Gerbisbach/Grabo fließen Wassermassen
über die Landesstraße L 116 Annaburg-Jessen in Richtung Purzien,
werden aber durch Sicherungsmaßnahmen der Feuerwehren Purzien und
Annaburg am Bahndamm Strecke Falkenberg-Wittenberg gehalten. 19. August 2002, 18.00 Uhr Nachdem am gestrigen Tag über Nacht sich die Wassermassen mit hoher Geschwindigkeit über Bethau und Groß Naundorf auf Annaburg zu bewegt haben, kommt es jetzt im Raum Kolonie nur noch langsam voran. Die Gefahrensituation hat sich damit vorerst entspannt. 15. August 2002 Seit dem 14. August 2002 18.00 Uhr gilt die Hochwasser-Alarmstufe 4. Niemand kann sagen, wie sich die Lage entwickeln wird. Die Gemeinden Bethau und Groß Naundorf der Verwaltungsgemeinschaft Annaburg liegen im Überschwemmungsgebiet der Elbe falls die Dämme brechen oder nicht ausreichen sollten. Nicht nur deshalb werden alle Vorbereitungen getroffen um möglichst vielen Bürgen aus den eventuell betroffenen Gebieten, einschließlich Prettin, in Annaburg Unterkunft bieten zu können. So können mehrere hundert, vielleicht zu Evakuierende, in den Schulen, Turnhallen und im Schloßbereich untergebracht werden. Sollte es dazu kommen, können Sie hier an dieser Stelle Informationen finden, wer von den Evakuierten sich wo gemeldet hat bzw. aufhält und wie er telefonisch zu erreichen ist. |
Notrufnummern der Leitstellen Regierungspräsidium
Dessau Wittenberg
Landkreis/Stadt Wittenberg
Land Verkehrswarndienst
des Innenministeriums des Landes Sachsen-Anhalt Reiseauskunft
der Bahn |
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Freiwillige
Helfer gesucht! Um die Kräfte vor Ort, an den Dämmen oder
an anderen Schwerpunkten zu unterstützen werden dringend Freiwillige
gesucht. Für die Gebiete Annaburg und Purzien besteht nach gegenwärtiger Einschätzung des Amtes für Katastrophenschutzes Wittenberg keine Gefahr, auch nicht beim Brechen oder Überlaufen der Elbdämme. Die
Bevölkerung im Hochwassergebiet wird aufgefordert, sich umsichtig
zu verhalten, den Weisungen der Einsatzleitungen folgezuleisten und entsprechend
ihrer Möglichkeiten die Hochwasserabwehr zu unterstützen. (03491) 4790 genutzt
werden. Die Bevölkerung des übrigen Kreisgebietes wird aufgefordert,
das Katastrophengebiet zu meiden. Ingrid
Leder |
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